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Projekte
"Arisierung"
NS-Justiz
Pogromnacht
NS-Euthanasie
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Veranstaltungen und Aktionen der letzten Zeit - zum Nachlesen
Montag, 12. April 2010, 19.30 Uhr:
Lesung "Die Unfruchtbarmacher"
in der Sammlung Prinzhorn
Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg
Voßstraße 2, 69115 Heidelberg Tel: +49 (0)6221 / 56-44 92
Ausstellung: Bilder einer Zwangssterilisierung
Wilhelm Werner (1898-1940)
Der Autor der einzigartigen Bildserie, Wilhelm Werner (1898-1940, lebte seit 1919 in der Anstalt Werneck. Der Überlieferung nach zeichnete er die Blätter zwischen 1934 und 1938 nach seiner Zwangssterilisierung. Die Erfahrung des entwürdigenden Eingriffs setzte er in beeindruckend phantasievolle und eigenständige Bilder um.
Zwei Jahre später wurde Werner Opfer der NS-"Euthanasie".
Ausstellung bis 6. Juni 2010
12. März 2010 Verlegung eines Stoplersteins für Georg Ehret, Opfer der NS-Justiz, in der
Rheinhäuser Straße 56 in Mannheim
Die Rede des AK-Justiz zur Verlegung des Stolpersteins kann als PDF-Datei heruntergeladen werden:
(Rede hier herunterladen, 60 KB ).
Sonntag, 31. Januar 2010, 17 Uhr
Jüdische Gemeinde, Mannheim, F3, 4
Viktor Ullmann
Der Pianist Alan Speer aus Hamburg spielte und erklärte die drei letzten Klaviersonaten, die Viktor Ullmann
im KZ-Theresienstadt komponiert hatte.
Ein ausführlicher Text zu Vikor Ullmann kann als PDF-Datei heruntergeladen werden:
(Ullmann-Flyer hier herunterladen, 43 KB ).
Über 200 Besucher waren zu dem Klavierkonzert gekommen.
Montag, 30.11.09, 19 Uhr im TIG7
Mannheim, Theater in G 7, 4
Szenischen Lesung: Die Unfruchtbarmacher
Zwangssterilisierungen im Nationalsozialismus in Mannheim
Regie: Eva Martin-Schneider; Die Veranstaltung wird unterstützt durch ver.di
Donnerstag, 19. November 2009,
Hörsaal H02 in der Alten Brauerei, Mannheim Röntgenstr.7
"Die Unfruchtbarmacher" - Szenische Lesung
Gastgeber ist die Medizinischen Fakultät Mannheim-Heidelberg
Montag, 9. November 2009, 19.30 Uhr,
Abendakademie/VHS, U1, großer Saal
Das "Mannheimer System" 1933 - 38
Das Mannheimer Finanzamt war im Nationalsozialismus reichsweit Vorreiter bei der Ausplünderung und Überwachung
der jüdischen Bevölkerung. Neue Erkenntnisse gibt es auch über die Zuarbeit der IHK, städtischer Stellen und
anderer lokaler Institutionen.
Eine Veranstaltung in Erinnerung an die Reichspogromnacht;
Referenten: Heiner Ritter und René Skusa.
Die Vortäge sind als Audio-Datei dokumentiert unter:
"Audioarchiv" des bermuda.funks und
können unter dem Stichwort "Arisierung" auf deser Webseite als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Mi. 10. Juni 2009, 18 Uhr, Diakonissenmutterhaus, Mannheim Belchenstraße 1
Szenische Lesung: Die Unfruchtbarmacher Zwangssterilisierungen im Nationalsozialismus in Mannheim
Gastgeber der Veranstaltung ist das Diakoniekrankenhaus
25. März 2009 Stolpersteinverlegung
In der Mittelstraße vor dem Eingang zur Lupinen-Straße wurden zwei "Stolpersteine" für Rosa Eckel und Margarethe Stögbauer verlegt, die auf den gewaltsamen Tod der beiden Prostituierten in der Zeit des Nationalsozialismus hinweisen. Sie wurden wegen eines Bagatelldeliktes vom Mannheimer NS-Sondergericht zum Tode verurteilt.
Im Anschluss verteilten die bei der Verlegung Anwesenden ein Infoblatt an die Beschäftigten in der Lupinenstraße, die diese ungewöhnliche Aktion mit Interesse und Anteilnahme verfolgten.
Es sind dies die einzigen Stolpersteine, die je für Prostituierte als Opfer des Faschismus gesetzt wurde. Die Frauen von Hydra und Tamara (Berliner und Frankfurter Interessenvertretungen für Prostituierte) begrüßen die Initiative und halten die Bearbeitung des Themas für wichtig.
5. Februar 2009 im großen Schwurgerichtssaal des Landgerichts Mannheim Szenische Lesung:
"Die Unfruchtbarmacher"
Zwangssterilisierungen im Nationalsozialismus in Mannheim
Regie und Dramaturgie Eva Martin-Schneider
27. Januar 2009 Holocaustgedenkveranstaltung der Stadt Mannheim Thema: Das NS-Unrecht der Zwangssterilisationen
Elisabth Campbell (rechts), Zeitzeugin, war von der Stadt Mannheim eingeladen, sie sprach einige Grußworte.
Über ihren Leidensweg berichtet der Mannheimer Morgen.
MM-Artikel kann hier als DOC-Datei herunter geladen werden.
Dokument herunterladen (DOC 28 KB)
Die Ansprache von Prof. A.Bauer über "Die Zwangssterilisierungen unter dem Hakenkreuz als historisches Mahnmal für die
heutige Medizinethik" kann man als
Dokument herunterladen (PDF 83 KB)
4. November 2008 im alten Hörsaal des Klinikums Mannheim Szenische Lesung:
"Die Unfruchtbarmacher"
Zwangssterilisierungen im Nationalsozialismus in Mannheim
Regie und Dramaturgie Eva Martin-Schneider
Die Veranstaltung wurde durch die Universitätsmedizin Mannheim unterstützt:
Geschäftsführung und Personalrat des Klinikums Mannheim sowie von
Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Vorsitzender des Klinischen Ethik-Komitees (KEK)
Fotos: R.Moll, Universitätsmedizin Mannheim
Montag, 14. Juli 2008 um 19.00 Uhr Die szenische Lesung
"Die Unfruchtbarmacher"
Zwangssterilisierungen im Nationalsozialismus in Mannheim
wurde mit großem Erfolg im Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim am 14. Juli 2008 uraufgeführt. Eine zweite Veranstaltung fand
am 27. Oktober 2008 statt.
Genau vor 75 Jahren hat die nationalsozialistische Reichsregierung ihr erstes Rassegesetz erlassen:
das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses". Und es waren die Gesundheitsämter, zu deren Kernaufgabe in der NS-Zeit die Erb- und Rassenpflege gehörte.
Montag, 10.12.2007 um 19.30 Uhr Dr. Winfried Wolf:
"Beförderung gewährleistet" im Saal
U 7 im Hauptbahnhof Mannheim:
Vortrag über die Rolle der Reichsbahn bei den Deportationen in die NS-Vernichtungslager und deren Aufarbeitung nach 1945.
Zug der Erinnerung vom 14.11.-17.11.07 in Mannheim
Der Zug der Erinnerung war in Mannheim mit ca. 3000 BesucherInnen, darunter etwa 50 Schulklassen und Jungendgruppen,
ein großer Erfolg.
Als der Oberbürgermeister von Mannheim, Dr. Peter Kurz, beim Empfang des Zuges
über die Geschichte, die Rolle des Antifaschismus heute und die
Notwendigkeit der Erinnerung auch durch diese Ausstellung sprach, hören zeitweise über 150 Menschen zu.

Die Ausstellung im Zug zeigt auch das Schicksal von Mannheimer Kindern.
Frau Orna Marhöfer, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, rief vor allem die Verschleppung der kleinen
Kinder, ihre grausame Trennung von den Angehörigen in Erinnerung.
Sie machte u.a. deutlich, dass Erinnerung notwendig ist, um solche Gräueltaten nie mehr zuzulassen.
Rede von Frau Marhöfer kann hier als DOC-Datei herunter geladen werden.
Dokument herunterladen (DOC 22 KB)
Frau Sabrina Guttenberger, Vertreterin des Landesverbandes der Sinti und Roma,
wies darauf hin, dass die Verfolgung und Ermordung Hundertausender ohne eine gut funktionierende Maschinerie,
auch mit Hilfe der Deutschen Reichsbahn, nicht möglich gewesen wäre. Schon im Sommer 1940 wurden aus Mannheim 37 Sinti
Kinder mit über 11.000 Sinti und Roma nach Auschwitz-Birkenau verschleppt.
Grußworte von Sabrina Guttenberger, LAndesverband der Sinti und Roma
Die Rede von Frau Guttenberger
kann hier als DOC-Datei herunter geladen werden.
Dokument herunterladen (DOC 32 KB)
Herr Nicolas Alt, Vorsitzender des Stadtjugendringes verwies auf die seit Jahren erfolgreiche antifaschistische
Tätigkeit der Mannheimer Jugendorganisationen. Er betonte, dass möglichst viele Schulklassen zu der
Ausstellung im Sonderzug kommen sollten.
Wie das Gästebuch zeigt, kamen Besucher aus der ganzen Region, trotz des abgelegenen Standorts des Zuges.
Der Aufenthalt des Zuges der Erinnerung in Mannheim war von einem breiten Bündnis getragen und ermöglicht worden.
Gemeinsames Faltblatt hier herunterladen (PDF 174 KB)
Kundgebung am Freitag, 9.11.2007
Aus Anlass der Pogromnacht von 1938 nahmen am Gurs-Schild vor dem Hauptbahnhof Mannheim über hundert Menschen an
der Kundgebung teil.
Mannheimer Sinti-Jugendliche und andere KundgebungsteilnehmerInnen legten mehr als 30 Koffer vor dem Schild ab, die mit
den Lebendaten von ermordeten oder verschollenen Kindern beschriftet sind.
Das Gurs-Schild verweist auf die
Deportation der badischen Juden von 1940. Der Berg von Koffern und das große Banner ist ein Hinweis auf die Ankunft
des "Zuges der Erinnerung".
Es soll kein "Gras drüber wachsen"
Am 12. September 2007 hat der Arbeitskreis Justiz den völlig verkrauteten Zugang zum Mahnmal
für die Opfer der NS-Justiz wieder freigelegt, damit die Aufforderung, sich dem Mahnmal zu nähern,
um die gespiegelte Inschrift im Inneren zu lesen, wieder erkennbar wird.
Filbinger - eine deutsche Karriere.
Eine Aufklärungsveranstaltung über "grob fahrlässige Geschichtsfälschung" mit Prof. Wolfram Wette
am Dienstag, 8. Mai 2007. Wolfram Wette ist Professor für Neueste Geschichte an der Universität Freiburg
und einer der profiliertesten Kenner des Werdegangs von Hans Filbinger.
Im Sommer 2006 hat er das Buch "Filbinger- eine deutsche Karriere" herausgegeben.
Montag, 7. Mai 2007 ab 9 Uhr: Verlegung von "Stolpersteinen";
26. März 2007
Eine einstündige Sendung im bermuda.funk:
"Zwangssterilisationen und das Erbgesundheitsgericht in Mannheim"
UKW-Frequenz 89,6 MHz (Mannheim), 105,4 MHz (Heidelberg)
Die Sendung ist dokumentier auf CD
27. Januar 2007
"Drei Millionen Deportierte - mit der Reichsbahn in den Tod":
Der AKJM beteiligte sich an der Gedenk- und Protest-Stafette am Mannheimer Haupbahnhof
Für die Holocaust-Gedenkveranstaltung der Stadt unterstützte der AKJM SchülerInnen
der Friedrich List Schule bei der Vorbereitung ihrer Präsentation zum Schicksal des
Ehepaars Hartnagel, denen als Opfer der NS-Justiz ein Stolperstein gesetzt werden soll.
Vom 6.-8. Dezember 2006
nahmen Mitglieder des Arbeitskreises an einem Symposium der Justizakademie Recklinghausen
über das NS-Erbgesundheitsrecht teil.
Am 9. November 2006
organisierte der Arbeitskreis eine Kundgebung
in Erinnerung an die Pogromnacht von 1938
und an die Deportation von 11000 jüdischen Kindern mit der Reichbahn in den Tod.
Die Stellungnahme der Initiativen "Elftausend Kinder" zur Auseinandersetzung um die
seit zwei Jahren geforderte
Gedenkausstellung kann hier herunter geladen werden. (2 Seiten, 13 kb)
Stellungnahme vom 03.12.2006: Öffentlich und mit den Opfern
gemeinsam gedenken!_
Aktuelle Berichte, Interviews, Dokumente und Informationen zur neusten Entwicklung
finden Sie unter: www.german-foreign-policy.com
Neues deutsches Selbstbewusstsein:
Vergangenheit bewältigen und umwerten
Jugendkulturzentrum FORUM,
Mannheim, Neckarpromenade 46
Do. 18.05.06, 19.30 Uhr
Veranstalter:
- Arbeitskreis Justiz in Mannheim,
- Fachschaft politische Bildung, Jugendzentrum Friedrich Dürr
- Politik-Info-Redaktion Bermudafunk, Mannheim
Als Einsstieg in das Thema hat Michael Sturm (Geschichtswissenschaftler an
der Uni Leipzig und Referent bei APABIZ) in einem Vortrag eine kritische Bilanz
der geschichtspolitischen Umbrüche der vergangenen Jahrzehnte gezogen und mögliche Entwicklungslinien künftiger Erinnerungskulturen
skizziert.
Das Referat von Michael Sturm
kann hier als DOC-Datei herunter geladen werden.
Es handelt sich um 20 Seiten, Dateigröße: 92 KB.
Dokument herunterladen
Erste Ergebnisse der Recherchen zum
NS-Erbgesundheitsgericht
Vortragsversanstaltung
8. Februar 2006, 19.00 Uhr
Mannheim, Stadthaus N1, Podium der Abendakademie
( >>> Inhaltliches und Referate sind dokumentiert unter Rubrik "NS-Euthanasie")
- Schicksale Betroffener
- Ablauf des Verfahrens
- "Rassepolitischer", ideologischer Hintergrund
Margret Hamm, Vorsitzende des Bundes der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten e.V.,
- Überleben der Betroffenen
- Kampf um Anerkennung als Opfer und um Annullierung des NS-Gesetzes.
Chronik der Veranstaltungen
zur Ausstellung zur "Arisierung"
von Gegenständen des täglichen Gebrauchs
( >>> Inhaltliches und Referate sind dokumentiert unter Rubrik "Arisierung")
Dienstag, 9. November 04, 19.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "Betrifft: Aktion 3" und Vortrag durch den Ausstellungsmacher
Prof. Wolfgang Dreßen, Professor für Geschichte an der Fachhochschule
Düsseldorf und Leiter der Arbeitsstelle Neonazismus.
Donnerstag, 11. November 19.30 Uhr Cinema Quadrat, Collinicenter
Film: "Der große Raub" und Diskussion mit den Regisseuren Henning
Burk und Dietrich Wagner;
Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen
Dienstag, 16. November 04, 19 Uhr
Otto Köhler, Journalist, Hamburg: "Hitler ging - sie blieben"
Die gescheiterte Entnazifizierung, die politische und personelle Kontinuität
in Deutschland nach 1945 und der "große Frieden mit den Tätern" (Giordano),
sind die Themen Otto Köhlers bei dieser Veranstaltung.
Sonntag, 21. November 04, 15 Uhr Paradeplatz,
Auf den Spuren staatlich organisierter Schnäppchenjagd im Nationalsozialismus.
Treffpunkt zum Rundgang in der Mannheimer Innenstadt: Kreuzung Breite Straße /
Planken
Dienstag, 23. November 04, 19 Uhr
Prof. Micha Brumlik, Leiter des Fritz-Bauer-Instituts, Frankfurt:
Antisemitismus - ein sozialen Phänomen und seine Geschichte.
Der Lichtbildervortrag wird die Geschichte dieser oft mörderischen Haltung
von der antiken Judenangst über den christlichen Antijudaismus und den
mörderischen Rassismus der Nationalsozialisten, bis zum radikalen Islamismus
unserer Tage nachziehen und analysieren.
Dienstag, 30. November 04, 19 Uhr
Dr. Hilde Schramm, Erziehungswissenschaftlerin , Berlin, und Mitbegründerin der
Stiftung "Zurückgeben": Biographische Verstrickungen
Was tun, wenn "Erbstücke" eine ganz andere Familiengeschichte erzählen?
Die Stiftung "ZURÜCKGEBEN" möchte dazu anregen, die direkte oder indirekte
Vorteilsnahme vieler während der NS-Zeit aus der Verfolgung jüdischer Bürger
nicht zu verdrängen. Die Stiftung ermöglicht es, aus freien Stücken und
symbolisch zurückzugeben. Die Großeltern von Hilde Schramm, Albert und
Wilhelmine Speer, waren Mannheimer Bürger.
Donnerstag, 13. Januar 05, 19 Uhr
Die Verwertung jüdischen Eigentums durch Deutsche in Mannheim.
Arbeitskreis Justiz in Mannheim und Studierende der Universität Mannheim
präsentieren die Ergebnisse ihrer lokalhistorischen Erkundungen.
Donnerstag, 20. Januar 05, 19 Uhr
Rainer Matthes, Lesung: "Es ist ja heute nicht schön, aber sehr
interessant in Deutschland zu leben."
Lesung, unter anderem aus Briefen des jüdischen Rechtsanwalts Friedrich
Jakobi, der den Krieg in Mannheim überlebte und in den frühen Nachkriegsjahren
die Geschehnisse der NS-Zeit und Wiedergutmachung und seine Eindrücke schildert.
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